But words escape me...
Kurzgeschichte. Songfiktion. Whatever.

Die ärzte- mach die augen zu.

 

Mach die Augen zu und küss mich
Und dann sag, das du mich liebst.

Schweigend steht sie vor der Tür, weiß nicht ob sie klingeln soll. Wein nicht, ob sie schon bereit ist. Doch, sie ist bereit. Bis eben war sie sich da noch sicher.

Und sie klingelt. Es öffnet derMensch, den sie so lange geliebt hat. Den sie immernoch liebt. So verdammt sehr liebt. Er strahlt ihr ins Gesicht und küsst sie.


Ich weiß genau, es ist nicht wahr,
doch ich spüre keinen Unterschied wenn du dich mir hingibst.
Mach die Augen zu und küss mich,
mach mir ruhig etwas vor.


Es ist alles wie immer. Er küsst sie mit so viel Gefühl. Mit so viel hingabe. Und sie lässe es geschehen. Geht darauf ein. Fühlt sich wohl. So geborgen. So verdammt wohl in seinen Armen. Sie vergisst alles um sie herum. Es ist nurnoch der Moment der zählt.

Ich vergesse was passiert ist
Und ich hoffe und ich träume ich hätt dich noch nicht verlorn.

Sie steht in seinen Armen und schwebt auf Wolke 7. Baut Luftschlösser mit Türmen. Sie schmiegt sich an ihn. Und trotz des schönen Gefühls und all der Hinbage rinnen ihr heiße Tränen über die Wangen. Unbemerkt.

Es ist mir total egal,
Ob du wirklich etwas fühlst.
Tu was du willst.

Weil sie die Wahrheit kennt. Weil der Gedanke an diese ihr Luftschloss zusammenfallen lässt. Weil es iohr wehtut. So verdammt weh tut.

Mach die augen zu und küss mich,
Ist es auch das letzte Mal
Lass uns den Moment des Abschieds noch verzögern,
Lass mich jetzt noch nicht allein mit meiner Qual.


Und dieser Schmerz, ruft ihr ihr Vorhaben wieder ins Gedächtnis. Den Grund wieso sie hier ist. Wieso sie dieser Moment, trotz aller Schönheit, zu zerreißen scheint. Sie wird gehen. Sie will gehen. Gleubt sie. Hofft sie.

Mach die Augen zu und küss mich,
Mach mir ruhig etwas vor.
Wenn du willst kannst du dann gehn,
Aber denk dran ohne dich ohne dich bin ich verlorn.


Der Moment hat sich tief in ihr Herz, wenn nicht sogar in ihre Seele gebrannt. Diesen Shmerz wird sie so schnell wohl nichmehr vergessen. Und trotzdem steht sie hier. Und ist fast Glücklich. Es ist seltsam, in genau diesem kurzen Moment ist sie fast glücklich.

Es ist mir absolut egal ob du nur noch mit mir spielst.
Tu was du willst.

Aber sie kennt die Realität. Sie kennt all die Lügen. Und sie kennt die Wahrheit.  Vielleicht hätte sie sich lieber blind und taub gestellt. Aber sie kennt die Wahrheit. Es ist unausweichlich. Ihre Zukunft steht fest.

Mach die Augen zu
Mach die Augen zu
Mach die Augen zu und küss mich

Sie löst sich von ihm. Schaut ihm ins Gesicht. In die Augen. Ein Klatschen durchdringt die Stille.

Mach die Augen zu
Mach die Augen zu
Mach die Augen zu und küss mich

Eine Tür fällt zu. Sie ist weg.


Mach die Augen zu
Mach die Augen zu..

4.3.09 14:59
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


K!TTY / Website (4.3.09 19:03)
SCHÖN!
Ach ich beneide dich, ich bin schon seit Monaten so unkreativ, krieg keinen klaren Gedanken gefasst. Früher hab ich gerade in solchen Situationen immer geschrieben, aber heute...Nichts, gähnende Leere, Error X_x# Naja vielleicht kommt es ja irgendwann von alleine wieder, aber ich fühle mich so verloren ohne das Schreiben. Deswegen lese ich grad so gern die Texte von anderen ^_^# Und deiner gefällt mir echt gut! Die Idee ist auch sooo toll mit den Songzeilen und so...*___*#

<3
K!TTY


Micky (15.3.09 20:54)
Moii.. total schön.. ich hätte das Ende zwar eher anders interpretiert aber genau dafür ist Musik ja da..
Du hast es wieder mal geschafft Gefühle total gut niederzuschreiben. Kompliment.
<3

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